Das Rennen war eine wirkliche Erfahrung – drei Tage war ich mit meinen Hunden auf mich alleine gestellt, wir haben 500 Kilometer in insgesamt 74:28 Std. zurückgelegt, davon 43:39 Std. auf dem Trail. Während dieser drei Tage habe ich nichts vernünftiges gegessen und insgesamt nur 7 Stunden geschlafen.
Somit ist es wohl leicht nachvollziehbar, dass die nun wichtigsten Bedürfnisse Essen, Duschen und ein Bett – in genau dieser Reihenfolge sind.
Ohne meine Leithunde Spook und Fritz, welche das gesamte Rennen ohne Pause im Lead liefen, wäre vieles nicht so einfach gegangen.
Und ohne die aufmunternden Worte Wayne und Sebastians “Arschtritt” vor dem Start, hätte ich diese Erfahrung erst gar nicht gemacht.
Wenn man Erzählungen über Rennen wie das YukonQuest oder das Iditarod liest, dann kann man sich die Strapazen, des Trainings und der Vorbereitung ebenso wenig vorstellen, wie die körperlichen und mentalen Anforderungen, welche so ein Rennen an einen stellt.
Wenn es sich einrichten lässt, dann werde ich wohl irgendwann wieder ein Rennen fahren – nicht das YukonQuest, von diesem Traum bin ich nun geheilt – aber vielleicht nochmals ein Copper Basin 300 ?!?
Nun weiss ich auch besser was auf mich zukommt und ich bin mir sicher das nächste Mal wird es noch schöner.
Während ich diese Zeilen schreibe, da vermisse ich sie schon, meine Hunde, die langen Trainingsfahrten durch die Weiten des Yukons und das Bluekennels.