Huskies stammen aus weit überschaubaren Tundren Ost-Sibiriens, wo sie schon 2000 v.Chr. zum Schlittenziehen und bei der Jagd eingesetzt wurden.
Sie brauchten weder Vieh noch ein permanentes Zuhause zu beschützen. Die Menschen zogen den Rentieren nach. Deshalb ist ihre Eignung als Wach- oder Schutzhund gering. Sie sind nicht besitzergreifend. Sehen sie sich oder ein “Rudelmitglied” bedroht, können sie jedoch gefährlich zupacken. Gegenüber fremden Hunden und Haustieren werden sie oft aggressiv. Andererseits sind sie liebenswürdig, menschenfreundlich und gesellig. Sie gelten als wenig domestizierte Hunde. Sie ziehen an der Leine und gehen ihrem Besitzer spätestens dann durch, wenn sie nicht angeleint ein Stück Wild erblicken. Sie versuchen, sich gewisse Freiheiten zu erhalten und laufen gerne weite Strecken im Galopp. Ihre Erziehbarkeit hält sich in Grenzen. Manche Besitzer meinen, sie seien vom Wesen her eher mit Katzen als mit anderen Hunden vergleichbar. Trotzdem wurde der Husky ein Modehund. Nicht nur Freunde des Schlittenhundesports sind von seiner Natürlichkeit, Schönheit, Robustheit und seinem Charakter fasziniert. Leider gelangen gerade Huskies oft an Leute, die dem Bewegungsbedarf dieser Tiere einfach nicht gerecht werden. Huskies bellen zwar selten – sie heulen mehr wolfsartig – aber sie können, wenn sie unausgelastet und oft allein in der Wohnung gehalten werden, an der Einrichtung erheblichen Schaden anrichten. Rüden werden 53-60 cm hoch mit 20,5-38 kg, Hündinnen 50,5-56 cm 15,5-23 kg. Als Hunde des hohen Nordens, die -40°C ertragen können, haben Huskies ein wolfsartiges Haarkleid. Alle Farben sind erlaubt, charakteristisch ist jedoch Schwarz, Grau oder Braun mit Weiß. Die Weißabzeichen bilden die Husky-typische Maske.
Geschichte
Legendär ist der Einsatz von Huskygespannen zur Rettung der Bevölkerung von Nome, wo 1925 eine Diphterie-Epedemie ausbrach. Dort war jedoch nicht genug Serum vorhanden, deshalb musste es so schnell wie möglich aus der etwa 1000 Meilen entfernten Stadt Nenana geholt werden. Seit 1973 erinnert das alljährlich stattfindende Iditarod-Rennen an dieses Ereignis.
Die Legende des Huskys
Er war einmal, ein grauer Wolf Namens Wolk, der in den Mond verliebt war. Alle Abende heulte er ihm seine Leidenschaft und seine Hoffnungslosigkeit mit so viel Kraft und Emotion entgegen, auf dass diese Liebe gegenseitig werde. Die Sonne der Nacht beschloss, Wolk auf der Erde zu treffen. Während vieler Monate, liebten sie sich leidenschaftlich, aber nach einer gewissen Zeit wurde der Mond an den Himmel zurückgerufen. Die Frucht ihrer Liebe gab einen jungen Hund, den Husky.
Dieser ähnelte nicht wirklich dem grauen Wolf, er war kleiner.
Von seiner Mutter erbte er den Schwanz in Form eines Halbmondes, seine schwarze und silberne Farbe und die blauen Augen erbte er von seinem Grossvater, dem Himmel…