Gegen 17°° sind wir fertig mit anspannen, es hat nun ca -24°C. Drei Teams mit 10 bzw. 12 Hunden stehen bereit.
Beim Start habe ich einige Schwierigkeiten, denn der Schnellverschluss hat sich an der Leine verkeilt und ich schaffe es einfach nicht den Verschluss zu öffnen und je länger es dauert, desto mehr ziehen die Hunde, schliesslich sind die beiden anderen Gespanne bereits weg. Jocelyne sieht meine Schwierigkeiten aus der warmen Stube, stürmt mir in Socken zur Hilfe und endlich klappt es, die Leine ist los und meine Hunde können ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen.
Mein Team läuft wirklich gut, allerdings werde ich von der Brücke über den 37Mile-Creek etwas überrascht, denn ich konnte mich nicht mehr so genau erinnern, dass sie ziemlich schnell nach einer engen Rechtskurve kommt.
Durch das büschige Gelände des Swamp Trails kommt der Run einer Achterbahn gleich und mit der Headlamp ist die Sicht auch nicht die Beste.
Auf dem Rückweg treffen wir “snod nose”, er hat sein Gespann beim Wenden verloren, da das Bäumchen an welchem er es angemacht hatte der Kraft seiner 10 Huskys nicht standhielt.
Glücklicherweise kam das Gespann unbeschadet wieder im Kennel an und Jocelyne und die Gäste schauten nicht schlecht, als plötzlich ein Gespann ohne Musher ins Kennel einfuhr. An der Handelbar hing ein angefrorener Handschuh, welchen “snod nose” verloren hatte, als er versuchte den Schlitten doch noch zu erwischen und am hinterschleifenden Schneeanker hing immer noch das kleine Bäumchen.