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Stubenrein

September 5, 2005

Regelmässiges Füttern und in gleichmässigen zeitlichem Abstand zum Füttern “Gassi” gehen, verbunden mit ausgesprochen viel Lob für ein Häufchen, oder auch “Spritzer”. Anfänglich vielleicht alle zwei Stunden, auch nachts. (maximal 2 Tage und 1 Nacht). Da aber Hunde die Angewohnheit haben einen zuvor bereits benutzten Platz einem Neuen vorzuziehen, wird diese Methode nur wirken, wenn Sie zuvor ALLE bisher in der Wohnung benützten Stellen ordentlich mit Seifenlauge auswaschen, mit klarem Wasser nachwaschen und zum Schluss nicht mit Essig sparen, wenn Sie diese “Lieblingsplätze” “geruchsfrei” machen.

Sie werden merken, wenn Sie Ihren neuen Liebling genau beobachten, dass er immer, bevor er koten oder urinieren möchte, mit der Nase auf dem Boden schnüffelnd, zwei oder drei Kreise um die eigene Achse dreht und nach der richtigen Stelle sucht. Genau in diesem Moment sagen Sie “Pfui” oder “Nein”, nehmen ihn auf den Arm und setzen ihn auf eine Wiese oder dem Bereich, wo er künftig seine “Geschäfte” machen soll, wieder ab. Wenn dann die Notdurft verrichtet ist, hocken Sie sich zum Liebling der Familie herrunter und loben ihn mit sanfter, beruhigender Stimme. Das gleichzeitige Streicheln erhöht beim Welpen das Gefühl, den Eindruck, nun etwas richtig gemacht zu haben.

Ein Hund hört ca. 10 mal so laut wie ein Mensch, daher ist es auch nicht notwendig den Hund anzubrüllen. Der Hund, welcher gerade in der Suche nach dem richtigen Plätzchen in der neuen, ihm völlig unbekannten Umgebung – sprich Ihrer Wohnung – total und innigst vertieft ist, erschrickt hundertprozentig bei oben beschriebener Vorgehensweise. Dieses empfindet er als unangenehm, die Streicheleinheiten und die sanften “Lobgesänge” von Frauchen oder Herrchen jedoch als Angenehm. Auf diese Weise bekommen die meisten Welpenkäufer die natürlich erst mit der 12. Lebenswoche verkauften Welpen binnen 3 – 4 Tagen “stubenrein”.

Hilfs- oder ergänzend wirkende Methode: – Die sanfte Zeitungsmethode -

Da Ihr Welpe nun schon im Hause so ein paar Lieblingsplätze haben wird, empfiehlt es sich, den Platz, welcher der Wohnungstür am Nächsten gelegen ist, zwar zu reinigen, jedoch nicht mit Essig zu behandeln. Legen Sie an diese Stelle 4-5 Bögen geruchsarmes Papier (Druckerschwärze – sprich Tageszeitungen übertünchen eventuell die Restgerüche, nach welchen der Hund suchen wird). Der Hund wird bei der Suche nach den gewohnten Gerüchen die Notdurft auf der mit dem Papier abgedeckten Stelle verrichten. Entfernen Sie danach die 2 – 3 oberen Lagen, ziehen Sie die restlichen jeweils um 50 – 100 cm weiter in Richtung Tür, Reinigen Sie nun die letzte Stelle. Diesen Vorgang wiederholen Sie, bis das Papier unmittelbar vor der Wohnungstür liegt. Dort wiederholen Sie den Akt 3-4 mal.
Spätestens beim 5. mal legen Sie das Papier hinter die Wohnungstür. Der Hund wird sich dann entweder durch bellen, jaulen oder kratzen an der Tür bemerkbar machen.

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