Mit den bereits älteren Puppies (ca. 4-5 Monate) kann man auch toll wandern gehen.
Zu dritt nehmen wir sieben Puppies an die Leine und wandern in Richtung des benachbarten Hügel. Als wir etwa 100 m vom Kennel entfernt sind machen wir die Hunde los, doch diesen steht der Sinn leider nicht nach herumtollen auf der riesigen Wiese vor ihnen, sondern eher nach einem Erkundungsgang im Kennel. Also rennen die Hunde sofort zurück ins Kennel, machen die anderen Hunde verrückt, denn diese finden es überhaupt nicht lustig selber an der Kette zu hängen, während das Jungvolk frei durch die Gegend rennt.
Nach einigen Wettrennen haben wir vier der Hunde wieder eingefangen – die restlichen drei hat Frank beim Elchfleisch erwischt und wieder bei ihren Hütten angemacht.
So gehen wir eben nur mit vier Hunden spazieren. Diesmal lassen wir uns etwas mehr Zeit, bevor wir die Hunde frei herumspringen lassen. Doch diesmal klappt es bestens und die vier tollen ausgelassen um uns herum, einmal den Berg hinauf und kurz darauf schon wieder herunter.
Eine der kleinen verliert manchmal den Anschluss zu ihren Brüdern und Schwestern und bleibt dann regelmässig stehen, schaut den anderen hinterher und mickt vor sich hin, als wollte sie sich beschweren, dass die anderen nicht auf sie gewartet haben.
Nach einer guten Stunde sind wir oben auf dem Hügel angekommen und können die Aussicht auf das Kennel, die weite Landschaft und den Alaska Highway geniessen, während die Hunde, immer noch nicht müde, die nähere Umgebung erkunden. Bei den hier steil abfallenden Felsen eines Canyons hat man immer einwenig Angst eines der Puppies könnte hinunterstürzen.
Auf dem Heimweg werden die Hunde dann doch einwenig müde und rennen nicht mehr ganz so ungestüm herum. Im Kennel angekommen bringen wir sie wieder an ihren Platz und stellen jedem eine Schüssel Wasser hin.
Anstatt Kanufahren gehen wir die folgenden Tage nochmals mit den Puppies wandern.